Buta

Kartoffeln in Buta

Am Petit Séminaire St. Paul in Buta hat vor fast 23 Jahren unser Engagement für Burundi begonnen. Bis heute unterstützen wir die Internatsschule immer wieder mal. Aktuell ermöglichen wir ihr ein kleines Agrarprojekt: den Anbau von Kartoffeln. Einen Teil der ersten Ernte wird die Schule für die Verpflegung ihrer Schüler verwenden und einen weiteren verkaufen, um Einnahmen für den Betrieb der Schule zu generieren. Ein dritter Teil schließlich wird schließlich als Setzlinge für die nächste Runde verwendet.

Burundi, Buta, Gesundheit

Wasserspeicher

speicherAm Petit Séminaire in Buta steht der neue Wasserspeicher, den Project Human Aid errichtet hat. Dank der Zisterne auf Stelzen verfügen Lehrer- und Schülerunterkünfte ab sofort über ausreichend Trink- und Waschwasser. Bislang war bei großer gleichzeitiger Wassernachfrage mancher Hahn trocken geblieben.

Burundi, Buta, Infrastruktur

Baubeginn Wasserspeicher

101110In Burundi stehen neue Projekte an. In Kürze beginnen wir mit dem Bau eines Wasserspeichers am Petit Séminaire in Buta, der die dortige Wasserversorgung verbessern soll. Ferner werden wir die Grundschule von Kivoga mit ihren über tausend Schüler(inn)en ans örtliche Wassernetz anschließen. Damit wird die Schule nicht nur über eine Trinkwasserversorgung verfügen; endlich werden die Kinder auch die Möglichkeit haben, sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen – eine einfache, aber äußerst wirksame Vorsorge gegen Magen-Darm-Erkrankungen. Zudem werden wir einen Toilettenblock für die Grundschule wiederaufbauen, der während schwerer Regenfälle unterspült und eingestürzt war.

Burundi, Buta, Infrastruktur

Schweres Busunglück

Auf dem Weg in die Osterferien sind drei Schüler der von Project Human Aid unterstützten Internatsschule „Petit Séminaire St Paul“ bei einem schweren Busunglück ums Leben gekommen. Project Human Aid fühlt mit ihren Eltern, Geschwistern, Familien, Mitschülerinnen und -schülern, Lehrerinnen und Lehren sowie dem ganzen „Petit Seminaire“ und hat den Hinterbliebenen Unterstützung angeboten

Burundi, Buta

Endlich !

Die Bücher und das Kopiergerät sind heute wohlbehalten per Lkw in Buta eingetroffen! Schwere Angriffe der Rebellen auf Bujumbura und komplizierte Zollformalitäten vor Ort hatten den Weitertransport vom Flughafen der Hauptstadt zum „Petit Séminaire“ um Wochen verzögert, doch nun ist es geschafft.
Auch Denis Nidkumanas lange geplanter Deutschland-Reise steht nichts mehr im Wege. Zunächst hatte es so ausgesehen, als sei für seinen behinderten Neffen, der in der Freiburger Universitätsklinik untersucht werden soll, kein Visum zu bekommen. Nach einigen Interventionen auch unsererseits bei den zuständigen Behörden in Kenia und Deutschland (in Burundi gibt es keine deutsche Botschaft) hat es nun doch noch geklappt – gestern erhielt der Neffe den begehrten Stempel in seinen Pass. Damit kann Denis Ndikumana nun auch beim Benefiz-Konzert im Konstanzer K9 anwesend sein.

Bildung, Burundi, Buta

Mann mit Plan

Vom 15. bis 19. Mai war Denis Ndikumana, Rektor des „Petit Séminaire St. Paul Buta“, im Rahmen einer fünfwöchigen Deutschland-Tour auch zu Gast bei uns in Berlin: Ein schönes, erfülltes und konstruktives Treffen – mehr dazu in Kürze in unserem neuen Newsletter!
Neben dem Besuch bei uns, der Suche nach weiterer Unterstützung für das „Petit Séminaire“ und Treffen mit alten Freunden waren vor allem klärende Vorgespräche mit Ärzten einer süddeutschen Klinik Anlass für Ndikumanas weite Reise.
Sie werden in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft ein geistig behindertes Waisenkind aus Burundi neurologisch untersuchen. Denis Ndikumana hatte bereits vor Jahren für dieses Kind und für vier weitere Waisen – alle aus seiner Familie – die Vormundschaft übernommen.

Bildung, Burundi, Buta, Deutschland

Ersatzteile

Die Ersatzteile sind heil in Burundi eingetroffen und bereits eingebaut – seit einer Woche fährt das Auto des „Petit Séminaire“ wieder! Herzlichen Dank vor allem an Südwest-Auto in Freiburg für die unbürokratische Auftragsbearbeitung!

Burundi, Buta, Infrastruktur

Mobilität

Für eine abgelegene Schule wie das „Petit Séminaire“ ist Mobilität von größter Wichtigkeit. Wir haben uns daher entschlossen, einen Teil der Spendengelder in dringend benötigte Ersatzteile für das einzige Auto vor Ort zu investieren. Diese mussten in Deutschland besorgt werden und sind jetzt unterwegs nach Bujumbura, wo Sie von einer Autowerkstatt eingebaut werden – mit Sicherheit eine lohnende Investition!<

Burundi, Buta, Infrastruktur

Frohe Kunde aus Burundi

Der Internet-Anschluss am „Petit Séminaire“ funktioniert – erhielten heute unsere erste Email, die Denis von der Schule abgeschickt hat! Wo genau der Fehler lag, vermochte Denis als technischer Laie auch nicht sagen; auf jeden Fall konnte ihn ein Techniker beheben. Keine Frage, dass sich uns damit in Sachen Kommunikation eine ganz neue Welt eröffnet!

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Heute konnten wir endlich wieder einmal mit Denis Ndikumana telefonieren. Die schlechten Telefonleitungen im Landesinneren Burundis machen es uns schwierig, ihn regelmäßig zu erreichen. Oft hört man fast nur statisches Knacken in der Leitung. Außerdem sprechen viele Mitarbeiter des „Petit Séminaires“ nur die Landessprache Kirundi – nehmen sie unseren Anruf entgegen, sind Verständigungsprobleme vorprogrammiert. Einfacher wäre es daher, wenn er uns regelmäßig per Email über die Ereignisse am Petit Séminaire und in der Region auf dem Laufenden halten könnte. Bislang muss er dafür immer mit dem Bus in die Hauptstadt Bujumbura fahren, einmal quer durchs Land. Doch die Reise ist lang und gefährlich – immer wieder lauern Rebellentruppen am Wegesrand. Auch Bujumbura ist alles andere als sicher. Daher haben wir uns entschlossen, einen Internetanschluss für Denis zu finanzieren. Er besitzt einen alten Laptop aus Freiburger Studienzeiten, der dafür ausreicht. Zwar sind die Gebühren für den Anschluss ans Internet in Burundi hoch, doch seine Sicherheit und eine funktionierende Kommunikation sind uns das wert.

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