Burundi

Projektreise

Nach einer einmonatigen Projektreise sind Nikola Schmidt und Thomas Fischer kürzlich aus Burundi zurückgekehrt. Neben Dokumentation und Evaluation verschiedener laufender Projekte stand vor allem die Planung neuer Projekte auf ihrer Agenda. Nach intensiven Diskussionen mit allen Beteiligten vor Ort hat Project Human Aid für Kivoga nun ein Paket geschnürt, das u.a. ein kleines Internat, ein Förderprogramm für die lokale Landwirtschaft sowie einen Ausbau der Gesundheitsversorgung beinhaltet. Über Einzelheiten werden wir in unserem nächsten Newsletter berichten.

Burundi

smart

Die Firma Smart-Powersystems hat Project Human Aid freundlicherweise eine 300W Solaranlage für die Beleuchtung einiger Wohn- und Klassenräume unserer Schulen in Kivoga zur Verfügung gestellt. Für diese großzügige Spende möchten wir uns herzlich bedanken!

Burundi, Infrastruktur, Kivoga

Bau des Gemeindezentrums macht Fortschritte

050120Nachdem sich der von Project Human Aid finanzierte Bau des Gemeindezentrums in Kivoga zwischenzeitlich wegen eines Mangels an Baumaterialien verzögert hatte, macht er nun gute Fortschritte.

Das Haus wird von zwei Priestern geleitet werden und soll den Menschen aus der Region als Treffpunkt und als Beratungsstelle für alle Lebensbereiche dienen. Mit dem Bau des Gemeindezentrums ist zugleich der Startschuss für die weitere infrastrukturelle Entwicklung der Region um Kivoga gefallen.

Burundi, Infrastruktur, Kivoga

Zu Gast in Burundi

Vom 10.-25. Februar war eine 5-köpfige Delegation von Project Human Aid zu Gast in Burundi.
Nikola Schmidt, Muriel Peuckert, Thomas Fischer, Udo Adler und Hagen Kohn hatten auf ihrer Reise die Gelegenheit, das „Petit Séminaire“ sowie Grundschule und „Lycée communal“ in Kivoga zu besuchen, viele neue Kontakte zu knüpfen und sich von der enormen Motivation aller Beteiligten vor Ort zu überzeugen. Auch in der Vorbereitung einer offiziellen Vereinsvertretung in Bujumbura sind wir einen großen Schritt vorangekommen, ein potentieller Repräsentant vor Ort ist bereits in Aussicht, erste Gespräche mit dem burundischen Außenministerium geben Anlass zur Hoffnung. Des weiteren ist ein größeres Bauvorhaben in Planung, das die Anerkennung von Project Human Aid als offizielle NGO durch die burundischen Behörden begleiten wird.
Sowohl die erfolgreiche Realisierung der bisherigen Projekte, als auch die Gewissheit, dass unsere Partner große Hoffnungen in die weitere Arbeit von Project Human Aid setzen, haben gezeigt, dass die Arbeit der vergangenen anderthalb Jahre lediglich einen Anfang darstellt. Um die nun anstehenden Aufgaben meistern zu können, hoffen wir auf die intensive Unterstützung aller Mitglieder

Burundi

Endlich !

Die Bücher und das Kopiergerät sind heute wohlbehalten per Lkw in Buta eingetroffen! Schwere Angriffe der Rebellen auf Bujumbura und komplizierte Zollformalitäten vor Ort hatten den Weitertransport vom Flughafen der Hauptstadt zum „Petit Séminaire“ um Wochen verzögert, doch nun ist es geschafft.
Auch Denis Nidkumanas lange geplanter Deutschland-Reise steht nichts mehr im Wege. Zunächst hatte es so ausgesehen, als sei für seinen behinderten Neffen, der in der Freiburger Universitätsklinik untersucht werden soll, kein Visum zu bekommen. Nach einigen Interventionen auch unsererseits bei den zuständigen Behörden in Kenia und Deutschland (in Burundi gibt es keine deutsche Botschaft) hat es nun doch noch geklappt – gestern erhielt der Neffe den begehrten Stempel in seinen Pass. Damit kann Denis Ndikumana nun auch beim Benefiz-Konzert im Konstanzer K9 anwesend sein.

Bildung, Burundi, Buta

Mann mit Plan

Vom 15. bis 19. Mai war Denis Ndikumana, Rektor des „Petit Séminaire St. Paul Buta“, im Rahmen einer fünfwöchigen Deutschland-Tour auch zu Gast bei uns in Berlin: Ein schönes, erfülltes und konstruktives Treffen – mehr dazu in Kürze in unserem neuen Newsletter!
Neben dem Besuch bei uns, der Suche nach weiterer Unterstützung für das „Petit Séminaire“ und Treffen mit alten Freunden waren vor allem klärende Vorgespräche mit Ärzten einer süddeutschen Klinik Anlass für Ndikumanas weite Reise.
Sie werden in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft ein geistig behindertes Waisenkind aus Burundi neurologisch untersuchen. Denis Ndikumana hatte bereits vor Jahren für dieses Kind und für vier weitere Waisen – alle aus seiner Familie – die Vormundschaft übernommen.

Bildung, Burundi, Buta, Deutschland

Ersatzteile

Die Ersatzteile sind heil in Burundi eingetroffen und bereits eingebaut – seit einer Woche fährt das Auto des „Petit Séminaire“ wieder! Herzlichen Dank vor allem an Südwest-Auto in Freiburg für die unbürokratische Auftragsbearbeitung!

Burundi, Buta, Infrastruktur

Mobilität

Für eine abgelegene Schule wie das „Petit Séminaire“ ist Mobilität von größter Wichtigkeit. Wir haben uns daher entschlossen, einen Teil der Spendengelder in dringend benötigte Ersatzteile für das einzige Auto vor Ort zu investieren. Diese mussten in Deutschland besorgt werden und sind jetzt unterwegs nach Bujumbura, wo Sie von einer Autowerkstatt eingebaut werden – mit Sicherheit eine lohnende Investition!<

Burundi, Buta, Infrastruktur

Frohe Kunde aus Burundi

Der Internet-Anschluss am „Petit Séminaire“ funktioniert – erhielten heute unsere erste Email, die Denis von der Schule abgeschickt hat! Wo genau der Fehler lag, vermochte Denis als technischer Laie auch nicht sagen; auf jeden Fall konnte ihn ein Techniker beheben. Keine Frage, dass sich uns damit in Sachen Kommunikation eine ganz neue Welt eröffnet!

Bildung, Burundi, Buta

Connected

Denis Ndikumana hat sich vor einigen Wochen bei USAN, dem größten Internet-Provider in Burundi, einen Internet-Zugang sowie ein Modem besorgt. Ein erster Test der neuen Soft- und Hardware in der Hauptstadt Bujumbura verlief zur vollen Zufriedenheit – eine regelmäßige Kommunikation mit Freunden und Förderern in Europa schien greifbar nahe Große Ernüchterung dann nach der Rückkehr ans „Petit Séminaire“, alle Einwahlversuche ins Netz blieben erfolglos. Eine telefonische Ferndiagnose gemeinsam mit einem befreundeten Computer-Experten brachte einen Teilerfolg: Zwar konnten wir die aufgetretenen Hard- und Software-Fehler mit hoher Wahrscheinlichkeit beheben, nicht jedoch das Problem der schlechten Telefonleitungen im Landesinneren (USAN hatte versichert, dass es hier keine Schwierigkeiten geben würde.). Nun bleibt uns nur zu hoffen, dass Denis per Try-and-Error-Verfahren über kurz oder lang herausfinden wird, zu welcher Uhrzeit und bei welchen Witterungsbedingungen die Wahrscheinlichkeit für eine Modem-kompatible Telefonleitung am höchsten ist, oder dass er einen Fernmeldetechniker dazu bewegen kann, die Leitung zum „Petit Séminaire“ auf Herz und Nieren zu untersuchen. Doch es gibt auch bessere Nachrichten: Seit gestern ist unsere Informations-Broschüre im Druck – ein privater Spender hat sich großzügig dazu bereit erklärt, den Löwenanteil der Kosten zu übernehmen

Burundi, Infrastruktur
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