Burundi

Für die zweite Mahlzeit am Tag

Seit einem Jahr unterstützen wir einen Verein von 147 Frauen aus dem Tal von Kivoga bei seinen landwirtschaftlichen Aktivitäten. Eine der Frauen ist Gloriose, die dank unserer Hilfe zum ersten Mal in ihrem Leben eine Kuh hält. Bislang habe sie höchstens 80 Kilo Bohnen von ihren Feldern geerntet, da sie keinen Dünger gehabt habe, erzählt Gloriose. Mit dem Kuhdung hofft sie nun, ihre Ernte fast zu verdoppeln. Der natürliche Dünger werde ihr außerdem helfen, etwa Mais und Bananen anzubauen. Das wiederum werde es möglich machen, dass ihre Kinder künftig öfter als höchstens einmal pro Tag etwas zu essen bekommen.

Burundi, Gesundheit, Kivoga

Ehrenamtliche Knochenarbeit

Wie auf praktisch all unseren Baustellen sind auch auf unserer Krankenhaus-Baustelle wieder viele Frauen im Einsatz. Das Besondere: Alle hier arbeiten momentan ehrenamtlich! Die sogenannte Baufeldfreimachung ist der Beitrag der Menschen aus Kivoga und Umgebung für das von ihnen so heiß ersehnte Projekt.

Burundi, Gesundheit, Infrastruktur, Kivoga

Projektstart Krankenhaus

Wir starten unser bislang größtes Projekt: ein Krankenhaus für Kivoga und Umgebung! Wie sehr sich die Menschen vor Ort nach besserer medizinischer Versorgung sehnen, zeigt sich auch an ihrem ehrenamtlichen Einsatz: Hunderte Freiwillige haben über Wochen mit bloßer Muskelkaft das Baufeld freigemacht und eingeebnet.

Burundi, Gesundheit, Infrastruktur, Kivoga

Viel Erfolg bei den Prüfungen!

Gamine lernt auf der Terrasse des Waisenhauses von Kivoga für die Schule. Die 18-Jährige lebt seit 2020 im Waisenhaus. Nach dem Tod ihrer Eltern habe sie gedacht, jetzt sei alles für sie vorbei, sagte sie uns. Dass sie Aufnahme im Waisenhaus fand, sei ein großes Glück gewesen. Jetzt arbeitet sie fleißig für ihre Schulkarriere: „Wir dürfen nicht nachlässig sein, nicht jeder bekommt so eine Chance wie wir.“
Wir wünschen Gamine viel Erfolg bei ihren Prüfungen!

Bildung, Burundi, Kivoga

Essensausgabe

Réverien (rote Jacke) hilft bei der Essensausgabe im Waisenhaus von Kivoga, für das wir vor einigen Jahren die Hauptverantwortung übernommen haben. Réverien ist 13 Jahre alt, lebt seit vier Jahren im Waisenhaus – und hat das erste Trimester dieses Schuljahres an der Grundschule als Klassenbester abgeschlossen! Wir sagen herzlichen Glückwunsch, Réverien!

Bildung, Burundi, Kivoga

Feldarbeit

Seit einem Dreivierteljahr unterstützen wir 147 Frauen aus dem Tal von Kivoga, die sich zu einem Verein zusammengetan haben, bei ihren landwirtschaftlichen Aktivitäten. So haben wir unter anderem Felder für sie gepachtet, auf denen sie kürzlich Mais ausgesät haben. Einen Teil der Ernte werden sie mit ihren Familien selbst verbrauchen und den anderen verkaufen.

Burundi, Gesundheit, Kivoga

Unsere erste Solaranlage

Aktuell installieren wir am Waisenhaus von Kivoga eine Solaranlage. Sie soll das Haus mit seinen besonders vulnerablen jungen Bewohnerinnen und Bewohnern unabhängig von der unzuverlässigen Stromversorgung in Burundi machen. Klappt alles gut, könnte uns das Projekt als Blaupause für weitere Solarprojekte dienen.

Burundi, Infrastruktur, Kivoga

Ohne sie ging nichts

Unsere Projektreisen nach Burundi wären ohne die Unterstützung zahlreicher Menschen dort kaum möglich. Hier sind drei davon: Adrien (links), der uns schon seit 2007 immer wieder durchs Land chauffiert; Richard (Mitte), seit 2018 unser Projektkoordinator, Dolmetscher und Alles-Organisierer; sowie Eli, der dieses Jahr den zweiten Jeep gesteuert hat.

Burundi

Auf engem Raum

In unserem Internat in Kivoga sind die Bedingungen besser als in den meisten anderen Internaten in Burundi. Dennoch leben die Schüler*innen auch hier auf engem Raum miteinander. Da hilft es, wenn man sich gut versteht.

Bildung, Burundi, Kivoga

Praxiswoche

Die Lehrer*innen an unserer Berufsschule für junge Frauen hatten unseren Besuch neulich in Burundi kurzerhand zur Praxiswoche erklärt: Dreimal täglich haben die Mädchen im Schichtbetrieb für uns gekocht, während wir in unserem kleinen Hotel und Restaurant, die zur Berufsschule gehören, zu Gast waren. Und was sollen wir sagen? Sie haben es großartig gemacht!

Bildung, Burundi, Kivoga
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